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Zweyte Abtheilung, Achtzehnter Band (1799)
Entstehung
Seite
403
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Parlemenk erstattete, noch beyfügke, daß ich im Na-men des Prinzen von Conti und der Herrn Gene-kale die Gesellschaft versicherte, sie wollten, im Fall, daßder Erzherzog nicht genau sein Versprechen h> lke, ohneVerzug und ohne Bedingung ihre Truppen wider ihnMit den Königlichen vereinigen»

Der Grund, warum, wie ich bereits gesagt ha-de, Herr von Bouillon sein« Rechnung dabei fand,daß dieser Vorschlag durch mich geschah, war folgen-der: der Cardinal zweifelte keinen Augenblick, daer mich für den stärksten Gegner des Friedens hielt,und nun fahr, daß ich diesen Auftrag fast zu derriehmlichen Zeit übernommen hatte, als der Graf vonMaure bei der Conferenz aus seine Entfernung antrug,daß dies die Folge einer von mir gebildeten Partheysey. Seine Furcht war größer als nothig gewesenwäre. In der Antwort, die er den Deputaten desParlements gab, und diese bei der Conferenz vor-brachten, war es sichtbar, daß der Cardural erschüt-tert war. Seine Fieberschauer, die selten anders aisdurch Unterhandlungen, seine UeblingSarzney, geheiltwurden, verursachten , daß er vem Prinzen , der fürHerrn von Bouillon warb, mehr Gehör gab. Die-ser letztere, glaubte er, sey über diesen Schrittmit mir einverstanden. Als er aber sah, daß keineweitern Folgen sichtbar wurden, glaubte er, wiehätten unfern Zweck verfehlt, und die Gesellschaft hak-ke nicht so leicht Feuer gefangen, als es unser Willegewesen» Er hoffte uns nun immer weiter cpeiben zukönnen.

Der Prinz wünschte die Aussöhnung des Herrnvon Bouillon und Turenne, und meldete dem erste»durch ein Billek, daß er den Cardinal in einer Rache inRücksicht ihrer ganz verändert gesunden hübe. Cs waruns nicht schwer, die Ursache dieses Wechsels zu enk-räthseln. Wir. beschloßt«, diesem Mazarin noch einen

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