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Zweyte Abtheilung, Achtzehnter Band (1799)
Entstehung
Seite
404
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Stoß zu versetzen, ihn nemlich persönlich anzugreiftn.Ihn, den eigentlich eine gesunde Vernunft gegen An.fälle dieser 'Art in dem damahligen Zeitpunct mir lln-empfindlichktit hätte wafnen sollen, weil sie ihm, imGründe keül großes Leid zersägten, konnte dies in Ver-zweiflung stürzen. Für uns waren diese Anfälle, ob-gleich auf verschiedene Weise, nützlich. Herr von Bon-üi'oli hoffte, daß dadurch seine Unrerhanl. jungen leichterihr Glück machen würden, und ich hielt es für rwlhwen-dig, mich den Tag vor dem Schluß eines Vergleichs,der vielleicht allen, außer mir, den Frieden bringet,konnte, so laut als möglich, als den Gegner vonMazarins Person zu erklären. Wir arbeiteten an die-fern Zweck mit allem Eifer, und eS gelang uns, denPrinzen von Conti, so wenig Lust er auch dazu hatte,dahin zu bringen, daß er imParlemcnt darauf an trug :sic möchten ihren Deputieren befehlen sich wegen Ma-zarinö Entfernung mit dem Grafen von Maure zu ver-einigen. Am 2 7sten geschah dies, und da wir s oder3 Tage Zeit gehabt hatten, um auf die Gemüther zuwirken, gieng es mit Z2 Stimmen gegen 40 durch,daß noch an demselben Tag den Deputieren gemeldetwerden sollte, daraufzu dringen (iiikilker).Und dabeizu beharren (pkiVikon) ^setzte ich, als ich meine Stim-me gab, noch hinzu, doch folgten nur hier immernur 2; Stimmen, und es befremdete mich nicht. Siewissen, daß ich meine eigenen Gründe hatte, michauf diese Weise auözuzeichnen.

Durch verschiedene Handlungen hakte ich mich beidem Volk in üblen Verdacht bringen , und vor Maza-rinifch.gcsinnt gelten müssen. Am i zten Marz harte ichder Wut des Volks gegen den ersten Präsidenten Ein-halt gekhan , und am 23 und 24sten mich dem Ver-kauf der Bibliothek des Cardinals widersctzt. Dochsetzte ich mich in dem Saal des PalaiS und bei den Eif-rigen des ParlementS durch andere Dmge wieder in