Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Achtzehnter Band (1799)
Entstehung
Seite
401
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nicht, mich an mein gegebenes Mort zu mahnen, sienicht überraschen zu lassen ! Ausser meinem Verbre-chen hatte ich hiezu noch einen andern Grund, der inmeiner Freundschaft für Noirmoukier und Laigueslag. Dieie würden sich beleidigt gefunden haben , daßich ihre für die Annäherung der Spanier angeführtenGründe nicht für gültig angenommen» Jetzt, dadies Bündniß bei gegenwärtiger Lage der Sachen,Mir nicht mehr räthlich zu seyn.schien, drang ich unab-lässig ln Herrn von Bouillon den Spaniern die aünsti-ge Gelegenheit, über die er sich mir anvcrtraut hatte, nichtlänger vorzuenthalten. Er, der bei seinen Unterhandln»,,gen mit dem Hof , wo er durch Vermittlung desPrinzen, Sedan als Entschädigung zu erhalten hatte,die Nahe der spanischen Armee für sich sehr vortheil-hast fand, verschob es immer von einem Tag zum an-dern. Doch siegte nach einigem Verzug seine Redlich,keit und meine Gründe, in dem mißlichen Kampf miteignem Vortheil. Ich fertigte sogleich an Noirmou-tier einen Eilboten ab. Dann sprachen wir in ganzbestimmten Ausdrücken mit dem Abgesandten des Erz.Herzogs, zeigten ihm, daß der Friede mit jedem Augen-blick geschlossen werden könnte, daß der Prinz in 4 Ta-gen vor ihrer Armee erscheinen könnte, und daß dieArmee deö Herrn Turenne, sich unter dem CommandodeS durchaus vom Cardinal abhängigen Erlac sich nä-here. Hierauf gab ihm Herr von Bouillon über dasversprochene Mittel Auskunft. Seine Meinung, sag-te er ihnen, sey ^ daß sie ein Blanket des Erzher-zogs mit einem Briefe von diesem an den Prinzen vonConti, ausfüllen sollten, worinn er diesem meldete, ersey erbörig -zum Beweis, daß er Nur in Frankreicheingerückt wäre, um der Christenheit den allgemeinenFrieden zu geben, nicht um die Spaltung des Reichszu benutzen seine Truppen in dem Augenblick, da derKönig DepUtirtö zue Schließung des Friedens, undn.Denkwürdtgk.xvm» B» Ce eine