---------------
nicht, mich an mein gegebenes Mort zu mahnen, sienicht überraschen zu lassen ! Ausser meinem Verbre-chen hatte ich hiezu noch einen andern Grund, der inmeiner Freundschaft für Noirmoukier und Laigueslag. Dieie würden sich beleidigt gefunden haben , daßich ihre für die Annäherung der Spanier angeführtenGründe nicht für gültig angenommen» Jetzt, dadies Bündniß bei gegenwärtiger Lage der Sachen,Mir nicht mehr räthlich zu seyn.schien, drang ich unab-lässig ln Herrn von Bouillon den Spaniern die aünsti-ge Gelegenheit, über die er sich mir anvcrtraut hatte, nichtlänger vorzuenthalten. Er, der bei seinen Unterhandln»,,gen mit dem Hof , wo er durch Vermittlung desPrinzen, Sedan als Entschädigung zu erhalten hatte,die Nahe der spanischen Armee für sich sehr vortheil-hast fand, verschob es immer von einem Tag zum an-dern. Doch siegte nach einigem Verzug seine Redlich,keit und meine Gründe, in dem mißlichen Kampf miteignem Vortheil. Ich fertigte sogleich an Noirmou-tier einen Eilboten ab. Dann sprachen wir in ganzbestimmten Ausdrücken mit dem Abgesandten des Erz.Herzogs, zeigten ihm, daß der Friede mit jedem Augen-blick geschlossen werden könnte, daß der Prinz in 4 Ta-gen vor ihrer Armee erscheinen könnte, und daß dieArmee deö Herrn Turenne, sich unter dem CommandodeS durchaus vom Cardinal abhängigen Erlac sich nä-here. Hierauf gab ihm Herr von Bouillon über dasversprochene Mittel Auskunft. Seine Meinung, sag-te er zü ihnen, sey ^ daß sie ein Blanket des Erzher-zogs mit einem Briefe von diesem an den Prinzen vonConti, ausfüllen sollten, worinn er diesem meldete, ersey erbörig -—zum Beweis, daß er Nur in Frankreicheingerückt wäre, um der Christenheit den allgemeinenFrieden zu geben, nicht um die Spaltung des Reichszu benutzen — seine Truppen in dem Augenblick, da derKönig DepUtirtö zue Schließung des Friedens, undn.Denkwürdtgk.xvm» B» Ce eine