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Zweyte Abtheilung, Achtzehnter Band (1799)
Entstehung
Seite
400
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abgeseht ftyn würde, allem eignen Vortheil, ohneAusnahme entsagen würden.

Diese Erklärung geschah am 2gsten mit allenReizen der Redekunst geziert. Ware sie, wie Herrvon Bouillon und ich es ausgemacht hatten, gethanworden, che von Hohen und .Niedern dies Gewimmelvon Ansprüchen hervorbrach, so bin ich überzeugt, daßdurch sie die Ehre der Parthcy mehr gerettet, und derHof mehr erschüttert worden wäre, als ich selbst eshoffen konnte. Denn damals hatten Paris und Sk.Germain glauben muffen, daß jener Schritt der Gene-rale, ihre eigene Vortheile zur Sprache zu bringen undzu ihrer Berichtigung Deputirte auszuferkigen, nurdie Folge ihres entworfenen Plans gewesen fey, derAbfchung des Ministers diese Vortheile selbst aufzu-opfern. Dies ist nach meinem Urtheil, der größteFehler, den Herr von Bouillon je begangen hak.Zwar entschuldigte er stch mit der Eile des Herrn vonElbcuf seine Auszeichnung in die Hände des ersten Präsi-denten zu bringen; aber dadurch, daß er diesem Ver-fahren zuerst Freiheit verstattet hatte, blieb er dochimmer die erste Ursache dieses Fehlers. ä)ft ist der,welcher in wichtigen Fallen Veranlassung zu dem Ver-sehen anderer wird, strafbarer als diese. Und dies warder FAl bey Herrn von Bouillon.

Hier aber ein gleiches Bekenntniß von mirselbst. Es betrist die ausgezeichnetste Sinnlosig-keit, die ich je begangen habe. Daß Herr vonBouillon den Abgesandten des Erzherzogs im Fall wirFrieden machten, eine günstige Gelegenheit sich wiederin ihr Land zurückziehen, versprochen hatte, habe ichIhnen bereits gesagt. Diese Abgesandten, dw vonnichts als Deputation und Conferenz sprechen hörten, ver-säumten, bei allem Vertrauen auf Herrn von Bouillon,

nicht,