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Zweyte Abtheilung, Achtzehnter Band (1799)
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vor, weil sie dadurch eines Menschen los würden, derihnen Geld kosten und dabei von keinem Nutzen ftynwürde. Auch die seinige, vorausgesetzt, daß sie noch stattfinden würde, woran er jedoch sehr zweifle, könnteihnen vortheilhaft seyn, da Mazarins Unzuverlässigkeitihn schon im voraus berechtige, seinen alten Verbin-düngen mit ihnen getreu zu bleiben. Auf den Prinzenvon Conti, der einer Wetterfahne ähnlich sey, dürftensie überhaupt bei ihren Unterhandlungen nicht mit Sicher-heit rechnen, und auch Herr von songueville halte csimmer mit beiden Partheyen, und sey von geringer Zu-verlaffigkeit. Die Herrn von Beaufort, la Woche,Brissac und Vitri würden sich nie von mir trennen, undfolglich sey durch meine Weigerung, der Gedanke:Das Parlement zu unterjochen, unausführbar geworden.Mit allen diesen Gründen vereinte sich die Anweisungder Abgesandten, sich in allem nach Herrn von Bouil-lons Ausspruch zu richten, und so war es natürlich, daßsie zu allem, was er wollte, die Hände boten. Ebenso leicht ward cs ihm bei seiner Zurückkunft ins Stadt-Haus, die Herrn Generale für seine Meinung einzu-uehmen. Sie waren froh, einen Ausweg zu finden, wosie des Morgens im Parlement die Volksfreunde spielenkonnten, und dabei die Freiheit behielten, am Abend mitdem Hof in Verhandlung zu treten. Was ich bei seinerRede bewunderte, war die Kunst, womit er sie mit ge-wissen Umständen zu verweben wußte, deren verschie«dene Wendungen, die er ihnen im Nothfall geben konn-ten, alle Misbräuche, welche von Seiten Spaniensoder des Hofs verübt werden könnten, wo es nöthigwar, unglaublich machten. Zufrieden gieng ein je-der aus dieser Unterredung, die langer als andert-halb Stunden gedauert hatte. Auch versicherteuns der Prinz von Conti, daß Herr von Longue-ville ihr seinen ganzen Beifall geben würde. Als ich