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Zweyte Abtheilung, Achtzehnter Band (1799)
Entstehung
Seite
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und nie etwas von meinen Händeln hakte wissen wol-len, auszuschütten. Als ich zwischen dem Thor Sk.Iaques und St. Magloire war, fuhr mir ein Gedan-ke durch den Kopf, der mir viel Annehmliches zu ha-ben schien. ES war dieser: aus Sorge für die Rettungdes Staats, der mir am Rande des Verderbens zu seynschien, in Geheim, so viel als möglich zum Friedenbeizukragen, doch aber mich demselben scheinbarlich zu wi-Versetzen, damit ich mich beim Volk erhalten, und zugleichan der Spitze einer unbewafneten Parthei, die ich inder Folge, nach Erforderniß der Umstande bewafnenoder nicht bewafnen könnte, bleiben könnte. DieseIdee, so unausgebildet sie auch war, machte vom erstenAugenblick an, einen günstigen Eindruck auf meinenVater, der von Natur sehr friedlich war, und ich fiengan, sie deshalb für weniger ausschweifend zu halten,als sie mir anfangs erschienen war. Bei einer nähernBeleuchtung schien sie uns sogar bei weitem nicht so ge-wagt mehr. Ich gedachte an die bei mehrern Fällengemachte Bemerkung: daß alles, was gewagtscheint, ohne es zu seyn, fast immer weiseist. Daß mein Vater, der noch vor 2 Tagen, durchHerrn von Liancourt, der in St. Germain war, vor-theilhaftc Anerbietungen füranich vom Hof erhalten hat-te, mir dennoch zugab: meine Sicherheit gewinne durchdiese nichts, bestätigte mich in meiner Meinung nochmehr. Meine Idee ward nun von uns gleichsam ge-läutert, und mit allem was ihrFarbe und Haltung gebenkonnte, bekleidet. MeinEntschluß, diesen Ausweg zuwählen, stand fest, und ich wünschte nichts mehr als diesenNachmittag, die Herrn von Bouillon, Beaufort und laMothe, wo möglich eben so dafür einnehmcn zu können.

Die Zusammenkunft ward vom Herrn von Bouil-lon bis auf den folgenden Tag verlegt. Hier bekenne

ich