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Zweyte Abtheilung, Achtzehnter Band (1799)
Entstehung
Seite
379
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Umstände vereinten sich, meinen Schmerz bitterer undunheilvarer zu machen. Ich sah das Parlement, wegenAusleerung der lurenneschen Armee, weirer als jevon einem Bündniß zum Krieg entfernt. Ich sah dieDepururen durch den guten Erfolg ihrer Übertretungdes Gesetzes bei weitem kühner als das erstemal; sah oaSPariser Volk ch bereitwillig, dem Erzherzog die Thürezu öfnen, als es nur bei kein Empfang des Herzogsvon Orleans hatte sevn können; sah den Erzherzog, sei.nen Rosenkranz in der Hand und Fuensaldagne mitseinem Geld binnen z Tagen mehr G-walt in Händenhaben« als wir alle. Ich sah, wie dieser letztere, alseiner der gewandtesten Köpfe seiner Zeit, Nmrmoutierund saigues mit seinen Zaubereven ganz umstrickt hatte,wie Herr von Bouillon zu seinen ersten Planen,die Sachen aufs äußerste zu treiben zurückkehrte, undwie der Hof, der sich des ParlementS versichertglaubte, die Generale durch zunehmende Verachtungderselben, zu diesem Extrem hmdrängke. Ich sah,daA alle diese Stimmungen zu einem Volksauf-ruhr hmführten, der das Parlement erwürgen die Spa-nier mBesiz deS Louvre setzen, viellcichdeiric Zerrüttungdes ganzen Staats bewirken würde, und sah deutlicherals alles, daß mein, theilS durch den Herrn von Beau-fore , kheils durch mich selbst erlangtes Ansehen bei demVolk, und die Namen Noirmoutier uud Laigues, diebc»oe für meine Anhänger bekannt waren, mir die trau-rige und furchtbare Ehre dieser berühmten Thaten zu-rheilen würden, obgleich Fuensaldagne's erste Sorgeunfehlbar jeyn würde, mich selbst durch sie zu ver-nichten.

Diese Gedanken quälten mich den ganzen Morgen,und ich beschloß, sie in den Busen meines Bakers, derseit mehr als so Jahren im Oratorium lebte,

und