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sehr bestürzt und betrübt über Yen traurigen Tod einesunserer größten Könige! Der Kardinal ließ für sieprächtige Exequien halten, und sprach von ihr, als vb erHoffnung gehabt hatte, in weniger Zeit wieder ihreGunst zu erhalten. Lue vergab ihm zwar sterbend;aber, da der päbstliche Nunciu«, welcher sie bereitete,ihr znredete: Richelieu ihr. Bild, welches sie in einemArmband trug, als ein Zeichen ihrer Versöhnung zu schi-cken, wandte sie sich auf di> anders Seite und sagte:daö ist zu viel! Der Minister würde sich ohne Zweifeleines solchen Beweises der Achtung sehr gerühmt undihn bei dem König für ein«? unumstößliche Rechftrtigungseines Betragens geltend gemacht haben.
Indessen darf man glaübrn, daß er chämalen we-niger begierig war ,'^ÄMaÜ'vnd'Zvneigung von demMonarchen zu crfahrK/ÄS besorgt, sich vqr desselbenWiderwillen zu Huken. Echwer^vppcffeiss Eifer suchte-er deswegen 'die tapfrrstcn"Ätftg-smä:nief''an sich zu lo-cken, und demKorng zll überreden, Hß ^ diejenige ent-ft« nte, welche^ er nicht gechinnen konnte,' und -K«n'Un-erschrockenheit ihn.irgend eine schnelle Aiisführlm^ furch-ken ließ. Ludwig, von feinem'MinistsrHstanvig ge-drangt, entschloß sich zum zwnAnmalD'U'Hr Gefällig-kcit; aber er bcnachrrchtigtt die, rvelche er opferte, daßfeine verstellte Ungnade nicht lange dauern würde.
Richelieu trug auch würkkich den Tod m seine«Brust, während er sich gegen ihn nach alffn.Seitenrvaffnele. Er war schon zu Narbonye so krank gewe-sen, daß Cr eS für nöchig hielt, sein Testament zu ma-ckien. Einenr Schein von Wledergenesung folgten häu-fige Rückfälle, ein schleichende« Fieber und Deschwüre,die Zeichen eines schlechten und verdorbenen BlutS. Erschmachtete einige Monate, mehr noch durch bie<Lci!-