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nison von Port St.Esprit standen, an die Frau Marschal-lin. Capestan war als Page von ihrem Gemahl auf-erzogen worden, da derselbe Obrist der Corsen undGouverneur von Pont St. Esprit war. Er hatte einVeglaubigungS - Schreiben an die Marschallin , welchezu Paris war, abzugeben, um sie zu versichern, daßMonsieur sich sehr für die Freiheit und Genugkhuungihres Mannes verwende, ja daß er entschlossen sey alles- zu thun, um sie der Unterdrückung zu entreißen, undLaß er nicht ruhen würde, bis er es werde durchgesehthaben.
Der König b.kam Nachricht von dieser Depesche.Er ließ sogleich mehrere Wachen auf seine» Befehl andie Wege im Walde aussiellen, um Capestan anzuhal-ten und ssie ihm abzunehmen. Dieser führte aber dochseinen Entschluß, eher zu sterben als seinen Auftragnicht zu erfüllen, so glücklich aus, daß er die Wachenbezwang, nachdem er zwei oder drei verwundet hatte,und durch dieses Mittel sich mit Muth und Treue sei-nes Auftrags entledigte.
Monsieur meldete der Marschallin, in seinemBrief, daß ec in dieser Sache nichts thun und unter-nehmen würde, was sie nicht wisse und für gut halte.—Um ihr seinen guten Willen noch mehr zu zeigen, erboter sich zu einem Briefwechsel mit ihr. Die Marschal-lin gab sich Mühe, sogleich durch einen verkleidetenLaquaien ihm zu antworten, damit es keinen Verdachtgeben möchte. Sie hakte die Adresse von einem auSder vornehmsten Dienerschaft Sr Hoheit und gab denBefehl, diesen nicht zu verlassen, bis er selbst gesehenhabe, daß der Brief Sr Hoheit übergeben sey. DerUeberbringer wunderte sich sehr, daß der Officier zweiStunden nachher auf der Treppe von Fontainebleauden Erstaunten spielte, und behauptete: er wisse nicht,
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