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Man übergab sie dem Herrn von Marillac, Ober-Aufseher der Finanzen, als einem festen entschlossenenMann, von dem man glaubte, daß er diesen wichtigenPosten behaupten könne.
Monsieur gieng zu dem König selbst und trugseine Klagen in bitten; und anzüglichen Ausdrückengegen den Kardinal von Richelieu, als Urheber vondiesem Schlüsse, vor. Er drohte zugleich, morgen zuihm nach Fleury zu gehen, um sogleich die Ursache da-von zu erfahren, und ihn so zu behandle«, daß er ihmnie wieder Unannehmlichkeiten verursachen könnte; vor-ausgesetzt, daA man ihm nicht vie Freiheit für denMarschsü seht gewähre.
Der König und die Königin» Mutter gaben demKardinal davon sogleich Nachricht und versicherten ihndurch ihren Schuh, daß er nichts zu fürchten habe. Ecfürchtete sich auch so wenig vor der Ankunft von Mon-sieur, daß er sogleich auf die erste Nachricht, die er an-derswoher erhielt, seiner Hoheit zuvorkam, und ihnfrüh Morgens bei seinem Lever in Fontainebleau be-suchte , unter dem Vorwand, ihm eins Wohnung inseinem Hause anzubiscen, wo feine Hoheit öfters gewe-sen seyen und die Spaziergänge sehr angenehm gefun-den hätten. Er brach hierauf schnell ab, ohne von et-was andcrm zu sprechen; so daß Se Hoheit nicht mehrdaran dachte, aus die Sache selbst zu kommen. Bcydieser Gelegenheit so wie bei vielen andern erfuhr derPrinz, daß der,größte Theil seiner Leute bestochen se»,und er nichts lhun und sagen könne, was der Kardinalnicht im Augenblick wisse. Er wußte nicht mehr, wemer trauen sollte.
Jetzt schickte er sogleich den Herrn Eapestan, Lieu-tenant von den korsischen Compagnien, die in der Gar-nison