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welche er durch den Tod des Herrn Chazan bekommenhakre. Herr Goulas mußte sie ihm auszahleu. Mon-steur khat sich über die erhaltene Freiheit des Hbrirsie» viel zu gut, und glaubte, wie er sagte, st ineigener Herr zu seyn, und mit Recht noch manchesfordern zu können. Er bat jetzt um Len Marschallö-Stab, Len der Obriste auch sogleich erhielt.
Aber auch dies war ihm nicht genug; er verlang-ke, daß er mit Ihm ins Conseil gehen sollte, wieman es ihm ehmals auf die Empfehlung des Herrnvon Luynes versprochen habe. Dies wurde sein Ve»derben.
Der Kardinal von Richelieu hatte schon Rücksichtdarauf genommen, dem König seinen zu großen Ehr-geiz verdächtig zu machen, und Ornano wurde zumzweitenmal arretirt. Der Hof war zu Fontainebleau.Monsieur glaubte, das sicherste Mittel, seine Freiheitwieder zu erhalten, wäre, wenn er den Beleidigtenmache. Er gieng zu Su Majestäten, um seine Kla-gen vorzubringen. Auf dem Wege begegnete er demHerrn Kanzler von Aligre, an den, als Chef vom Con-seil, er sich zuerst wendete und ihn um die Ursache derGefangennehmung fragte. Dieser gute Herr sagte ihmnichts weiter darüber, als daß er nicht im Conseil gewe-sen sty und auch an der Resolution keinen Ankheil ge-habt habe. Man fand, daß er nicht als Kanzler ge-antwortet hakte, welcher alies was sein Herr thut undbefiehlt, wenn er es auch nicht weiß, unterstützen soll.Er habe nur als Privatperson dem Haß von Monsieur,welcher sehr aufgebracht war, entgehen wollen. Diesals Schwachheit zu entschuldigen, kostete ihn sogar beifeinen Freunden Mühe, und von Sn Majestäten wurdeihm in wenigen Tagen die Kcmzlerstelle genommen.
Man