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dete sich aus allen Kräften für dessen Freiheit. Auchder Herzog von Elbeuf trieb es, als Freund des Obri-sten/ so weit er konnte.
Der König ersekte die Gouverneurs. Stelle so«gleich durch den gutmüthigen Herrn von Preaux, wel-cher ehmalS SouSsGouverneur beim König als Dau-phi» gewesen war. Er warein alter treuherziger Narr,welchen der König blos darum gewählt hatte, weil ervon Sr Majestät ganz allein abhängig war.
Auch dieses dauerte nicht lange. Der Marquisvon Vieville fiel in Ungnade, und man that alles umMonsieur zufrieden zu stellen und den Marquis seineverächelicbe Handlung fühlen zu lassen. Drey Tagevorher ahneke Monsieur etwas davon, und ließ ihmdurch seine Küchenbedicnten ein Okal'ivuri machen.Der Hof war gerade zu St. Germain en Laye.
Da der Obriste wußte, daß er seine Freiheit denanhaltenden Bitten und dem Eifer seines Herrn schul-dig war, so dachte er nicht mehr darauf, Gouverneurvon Monsieur zu werden, weil er fürchtete, dieser Na-me möchte seiner Hoheit verhaßt seyn. Er wurde viel-mehr desselben erster Minister und Vertrauter.
Herr von Rara,. welcher während der Gefangen-schaft des Obristen ein Günstling von Monsieur war,verlor nachher seine Gunst, weil er erfuhr, daß dieserRare ihm bei der Befreyung deS Obristen heimlich hin-derlich gewesen war, statt dazu, wie er geglaubt hatte,bcizutragen.
Herr von Ouenault fiel in denselben Verdacht undverlangte selbst seinen Abschied, weil er die ungünstigenBlicke nicht ertragen konnte. Er bekam fünf und vier-zigtausend Thaler als Ersaß für seine Stelle als Ge-schäftS-Sccrecär (Lsei-twmrs äes OommenäewenL)
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