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Herr von Poysteur aus Dauphine, besaß nichtViese Starke des Geistes; er war aber ein sehr verstau-diger Mann, und ein wenig zurückhaltend.
Herr Gedoyn hatte viel Geist und Wcltkenut.niß. Ungeachtet er im Ruf stand, ein wenig aus-schweifend zu seyn, so wußte er dies doch sehr zu ver-bergen. Sein Benehmen war immer sehr abgemessen,gefällig, und nach dem Geschmack derer, mit welchener sich unterhielt.
Herr tu Plessis de Bievre war von lustigerLaune, und hatte immer tausend Erzählungen vorzu-bringen, die er sehr glücklich an das Gespräch anzukmr-psen wußte. Sie waren nie gemein oder so, daß sieein schlimmes Beispiel geben konnten.
Alle hielten ihre vvrgefchriebensn Stunden sehrfleißig , weil sie wußten, daß ihrem Herrn ihre Unter-Haltung angenehm war; sie waren sehr zufrieden, daßer mit jedem Tage größere Fortschritte machte, und inseinem Alter so treffend über alles sprach.
Herr von Breves trug mit diesen durch sein Anse-Heu vieles dazu bei und gab sich Mühe, den Monsieur zuunterrichten. Er hatte die Gewohnheit, eine Ru-rhs an seinen Gürtel zu stecken, welcher ersich aber nur sehr selten bediente; wenn Monsieur ei-nen Fehler gemacht hatte, so brachte er ihn durch einZeichen mit den Augen, oder durch eine vernünftigeVorstellung, eher als durch eine Züchtigung seiner Per-son, davon zurück.
Ich werde hier nur ein Beispiel davon anführen.
Monsieur sagte einmal einem seiner Edelkeute, dieihm bei Tische auswarlettn, etwas beleidigendes. Bre-ves