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Zweyte Abtheilung, Siebzehnter Band (1799)
Entstehung
Seite
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Kosten seines Hanfes geschehen sollte. Ihre Maje-stät Hanen freilich zu gebieten, und könnten sich der inIhre Hände niedergelcgcen Gewalt bedienen; er könnejedoch nicht glauben, daß Sie seinem Sohne vorenchal-ten winden, was durch den Tod eines Schwagers vonihm erledigt worden sey.

Ich glaubte mich verbunden, ihm vorzustellen, daßdie Scaatsamker k ineswegS vererbt würden, und daßsei» Haus so viele Beweise von der Freigebigkeit derKönigiir erhalten hätte, daß ich mich überzeugt hielte,er bereue bereits, was er hierüber geäussert habe.

Allein weit entfernt, meinen Wink zu verstehenund zu benutzen, gab er mir eine bittere und hitzigeAnt.wort, und da ich sah, daß er in Drohungen verfiel,verließ ich ihn, entschlossen, der Königin» zwar dieW chrheit zu hinterbrmgen, jedoch in so allgemeinen-Ausdrücken, daß sie keinen nachtheiligen Eindruck zu-rückiassen könnte. Ich hakte nämlich von meinem Ba-ter, einem sehr einsichtsvollen Mann, dessen Klugheitich hier zu rühmen nicht umhin kann, gelernt: ,>einDiener müsse seinem Herrn nie etwashinterbri »gen, das ihn gegen jemand er,,,bictern konnte; wenn ih » anderS nichkdasallgemeine Beßte, oder die Besorg niß,daß die Wahrheit dennoch auskommenmüßte, dazu nöthigten; in welchem Fallnichts, was daraus entstehen möchte, ihmzur Last gelegt werden könnet

Ich hinkerbrachte also der Königin» in Gegen-wart VeS Kardinals: die ersten Worte des Herrn Pein-zen wären so gewesen, wie man sie von einem sehr ver-ständigen Herrn erwarten könnte; die folgenden hättenmir mit etwas Bitterkeit vermischt geschieaen, und da

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