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Zweyte Abtheilung, Siebzehnter Band (1799)
Entstehung
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vernement von Brouage, Röchelte und den benachbartenInseln, und die Admirals- Stelle unter dem T>tel einesOseraufsehers über das See- Schiffs- und Handels-Wesen verliehen hatte, war nach dem Tode des Kardi-nals von Richeli-u zur See geblieben '). Die Köni-gin» Mutter, übel berachsn durch den Kardinal Maza-rin, wollte die letztere Stelle, eines Marine - Ober-Aufsehers für sich behalten H, und auf die Nachrichtvon di ftm Todess.ll du Dognon nicht arretircnlassen, vbschon man ihr gesagt hatte, dies müsse gesche-hen und könne auch leicht bewerkstelligt werden, ehe ernoch Brouage erreicht Härte.

Als nun der Prinz von Conde bei Ihr um die er-ledigten Stellen des Herzogs von Breze für seinenSohn den Herzog von Enguien anhiclt, befahl Siemir, zu ihm zu gehen: und ihm zu sagen: da ste bereitsdem Herzog von Orleans das Gouvernement von Lan-guedoc, und dem Herzog von Euguien das von Cham-pagne mit einigen wichtigen Plätzen verliehen habe, sohielte sie es für Zeit, auch sich selbst zu bedenken. Da-her habe sie beschlossen, die ißt offenen Stellen fürsich zu behalten; was sie um so lieber rhue, da sie ebenkeinen Drang fühle, weniger für sich selbst zu lhun,als was sie schon für andre, nach deren Wünschen ge-rhan habe, und da sie sich überzeugt halte,, er werbeder erste seyn, der sie wegen dieses Entschlusses sowohl,als ihrer dabei noch überdies bewiesenen Mäßigkeitloben werde, besonders, da er selbst ihr mehrmals ange-legentlich gerathen habe, es so zu halten.

Der Prinz gab mir zur Antwort: es sei allerdingswahr, das; er der Königin» gerathen, einen einttägli-chen Posten für sich zu behalten; es habe ihm aber na-türlich nie in den Sinn kommen können, daß dies auf

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