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Zweyte Abtheilung, Siebzehnter Band (1799)
Entstehung
Seite
LXVII
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Richelrcu'v Staaksmaxr'men.

eher eür zum Unglück des Menschegeschlechts großerGeist das erste Beyspiel seiner ins System gebrach-ten Despotie einen Cvloß auf Füssen von Lei-men ausgestellt hatte.

Für den Frieden behielt sich Richelieu nocheine andere Beschäftigung oder Unterhaltung?vor. Von nichts spricht er mit auffallenderem Wohl-behagen als von den überall verbreiteten ununter-brochenenNegvtiationcn *), deren Erfindungseit dem sünsten oder sechsten Jahre seiner Mini-stetschast , er zu einer Epoche seines Lebens macht.

Und ft erlich nichts war so ganz ans demGeiste dieses Ränkevollcn, als dieser pestartige Gäh«rungsstoff, welchen er in alle Staatsorgane Euro-pas hineinzukünsteku wußte. Nur der Staat/ wel-cher nicht scheinen darf, was er ist/ kann es lieben,daß er jetzt die Vortheile seines Volks durch die er-lauschten Schwache des Nachbars erschleichen soll.Es ist eine zu einfache Wahrheit für den Dämonder Kabale, daß doch nur Verträge auf gemein-

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