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Zweyte Abtheilung, Siebzehnter Band (1799)
Entstehung
Seite
LXIII
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Richelielfs Staatsmaximen,

nennt. Selbst das felsichte Genua überttaf hier-inn das so wohlgelegene, an allen Schiffsbedürf-nissen reiche Frankreich, welches nicht einmal überdie Fischerei) seiner Küsten Herr war.

Mit Aengstlichkeit zählt R. die innlandischenFabrikate auf, berechnet die Küsten, wohin manhandeln konnte, beklagt auch hier die Ungedultsei-ner Nation, welche ihr lange Seereisen unerträglichmache (S. 132.) und wirst umso schärfer seinAugauf den näherenLevantischen Handel, welcher langeals überflüssig und gelderschopfend im Verdacht ge-wesen sey, in der That aber nicht gegen Geld, son,dem für Schifföholz, Hanf und Leinwand die Be-dürfnisse von Seide, Coton, Wachs, Mawkei'nund Ärzneywaarcn, oft mit einem Gewinn von Centpro Cent, hcrbcyschaffen könne, wenn nur einStreifzug von zehn Galeeren das Mittelmeer vonCorsaren rein halte, der König den allzu bequemenund eilfertigen Handelsleuten die Schiffe schon aufder Loire und Garonne ausgerüstet verkaufen lassenund durch Erhöhung des Rangs die Eitelkeitder Frauen für den Handelstand gewinnen wolle.Alles, auch sein Weiberhaß, weicht in Richelieudem Ganzen seiner titanischen Plane!

Wer sollte aber auch das Zuströmen fremdenReichthums besser zu schätzen gewußt haben, alsder, welcher im Golde-den ,,Mchimedeischen Punkt

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