Lxiv Richelietl's Staatsmaximen.
gefunden hatte, durch den die Mett aus den An-geln gehoben werden könne." *) Um fremden Reich«rhum war cs Mi so mehr zu thun, da R chclieu'sSystem in keinem Punkt der wahren Staatskunstnaher steht, als in der festen Regel, von den Un,terthanen der Abgaben nicht zu viel ohne Noch zufordern (S.r-P»).
Auch hierum steht Er mit sich selbst nicht imWiderstreit. Prunk und Verschwendung, die all-gewaltigen Erpresser des letzten Sparpfennings derWitlwe, waren feinem Charakter so fremde alsseinem Staatsplan (S. 142,)- Mächtig, groß,im Staube verehrt zu seyn, war das Ziel vvn bey-den und diese Größe selbst — so bedarf auch dasLasterder Billigkeit! — ist weder zu erreichen noch zuerhalten, wenn nicht der Uebermüthige seinen Feindauf die Kräfte der Menge Hinweisen kann, derenletzte Anspannung dem Bezweifler seiner Allmachtentgegen zu setzen, ihn nur einen Wink koste. Undwo wäre diese Schonung leichter gewesen als in demLande, welchem die eigens Art des Emsammlensund Ausgebern; der Einkünfte um die Hälfte sovielkostete als die Forderungen der Schatzkammer- Dieganze Summe der Auflagen betrug so MillionenL.(S-162.). Mehr als die Hälfte davon (45 M)
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