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Zweyte Abtheilung, Siebzehnter Band (1799)
Entstehung
Seite
LXII
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I.XH Richelieu's Staatsmaximen.

hakte R. i6zZ das erstemal das Vergnügen gehabt.Die Wiedereinnahme der Inseln St. Margaretheund St. Honorar und das Galeerentreffen bey Ge-nua nennt er mit jubelndem Stolz. Vierzig rondeSchiffe an den nördlichen und westlichen Küstenwaren damals hinreichend (S. n6.) um auf demOcean , und dreissig Galeeren mit ro Gallionen,um im Mittelmeer den Nebenbuhlern »Frankreichsdas Gleichgewicht zu halten, wenn gleich Spanienund Neapel zusammen würkte. Italien betrachtetRichelieu alsdas Herz der Welt"(S-122.) unddoch mußte Heinrich der Große, da selbst seiner Ge-mahlin Vater der Erzherzog Ferdinand von Florenzsich dort mit Spanien einverstanden hatte, dieAnl-wort annehmen: Hätte der König 42 Galeeren zuMarseille , so hatte ich nie gethan, was ich that.Den Aufwand der ganzen Seemacht, durch welcheallein Frankreich auch seinem alten Alliirtenzu Stam-bul die Hand zu reichen und die Küsten der Barba«rey im Respekt zu halten vermochte, fand R. nochnicht höher als dritthalb Millionen Livres.

Dafür sah er im Geiste Frankreichs Häfenvon den geschützten Handelsschiffen zweyerMeere anschwellen, um welche er jetzt das tand,arme Holland, das sich selbstnur Bier und Kaszu geben hatte" so sehr als England, beneidenmußte, dessen Kunstfleiß Er mit Bewunderung

nennt.