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Richelieu's Staatsmaximen. ^
entscheidet vielleicht, wenn der Zug um eine halbeStunde zu spät eintrift, das Glück eines Feldzugs.
Selbst dieses AuSmalcn einzelner Bedürsniffe,wenn sie gleich von dem großen Staatsplan Ri-chelieu's wie entfernte Mittel vom Ziel abstehen,zeichnet seinen Geist. Auch die Heere Frankreichshatte seine Umschammgökrast und Beharrlichkeit anOrdnung und Gehorsam fcstgebunden.
Mit noch mehr Selbstzufriedenheit blickteder infulirts Großadmiral von Frankreich auf dieKriegsmacht zur See. Englands Jnsclreich,ist sein Grundgedanke (S-. 109.) kann sich allesgegen uns erlauben, wenn Frankreich ohne See-macht ist ; und ein großer Staat muß keine Mög-lichkeit lassen, ungestraft geneckt zu werden. Sülly,da er als Großbvtschafter Heinrichs des IV. mitder französischen Flagge am Hauptmast nach Eng-land überfuhr, sollte vor einer englischen Schaluppedie Flagge m'cderlassen. Auf seine Weigerungdurchbohrte der Engländer mit drey Kanonen —„mehr die Herzen der Franzosen als das Fahrzeugdes Gesandten." Heinrich der Große .mußte disBeleidigung übersehen, aber sie allein fordert Frank-reich zu den Kosten einer verhältmßmäßigen See-macht auf fS> m.). Auch Spanien muß nach»giebiger werden, wenn Frankreichs Flotten seine In»dische Goldquellen zu verstopfen drohen können (S»H3-). An dieser Macht sich zur See zu rächen,
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