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Zweyte Abtheilung, Siebzehnter Band (1799)
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Richelieu's Staatsmaximen. ^

der König durch Besitz der Herzen seiner Untertha-^ nen mächtig seyn, weil sie ihn wegen seiner Sorg-falt für ihr Vermögen aus Eigennutz lieben wer-^ den" (S- i-7) völlig erschöpft fühlt. Armer Er-oberer der Herzen! Begründer der Liebe durch blo-^ Ke Verminderung des Verlusts! In der That ist esihm auch bey diesen Ansprüchen auf die Herzengar nicht wohl zu Muth. Es ist ihm eine SacheR aus der alten Welt, daß die Könige auf ih-l, L rer Unterlhanen HerzenStaat gemacht" hättenund lieberKönige der Franzosen" alsKönigen ik von Frankreich" gewesen seyen (S. ^28). Sonst

1 ir wohl sey die Nation leidenschaftlich für ihre Ne-M genten gewesen. Unter den Königen vom ersten,zweyten und dritten Stamm bis auf Philipp den^ Schönen haben die Herzen die Schatzkammer des

- Reichs ansgemacht. Aber von dieser alten Schatz-

/ kammer konnte R. kaum ohne sichtbares Nasen-

rümpfen schreiben.Vergangene Zeiten! DieO Dinge ändern sich." Aus der Schatzkammer des

! M guten Willens seiner französischen! Mitbürger möch-

M te der unbürgerliche Mann allerdings nur sehr klei-

T» ne Subsidien zu ziehen gehabt haben. Abläugnen

W aber konnte er es sich doch nicht, daß, wer

hjB eines von beyden, Geld oder guten Willen nicht be.

Hi«! sitze, mitten im Ueberfiuß in Verlegenheit sey. *)

Ü d 4 Desto

*) Da« ganze Werk schließ« mit diesen Worten: NeccL-teux äso« 1'itbünäsnce. Sie könnten das Motto da'

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