Richelieu» Skaatsmaximeu- ^
melter'neuer Kräfte, Mit langsamer Eile bereiteterund gesicherter Mittel. Planmäßige mußte vonAussen nach Innen gearbeitet werden. Und des-wegen war Er gerade auf dem Wege,! um die aus-wärtige Macht, welche nicht zufrieden, seineStaaten von den Pyrenäen, von Italien und vondem Rhein her l zu umschließen, sich selbstvielmehr durch Herrschaft über das» dazwischenliegende Frankreich einen ununterbrochenen Zusam-menhang ihrer ungeheuren Ausdehnung erzwingenwollte, jetzt auf ihrem Boden anzugreisen, nach-dem ihre Heere iund Cabalen ihn so lange bloSim Innern seines Reichs beschäftigt hatten. Wä-re Er nur erst des auswärtigen Einflusses lcs ge-wesen, wie bald würden alsdankb seine Magnatenaus Rivalen der Krone würkliche Stellvertreterder gesetzlichen Königsmacht geworden seyn- Nichtlänger wäre Frankreich genöthigt gewesen, sichselbst, so oft es den Statthaltern gefiel, Provinzfür Provinz, Burg für Burg zu erobern oder aufsneue zusammen zu kaufen. Die Monarchie würdedurch den heiligen Zweck des gemeinschaftlichenWohls einen republikanischen Geist erhalten undder Mittelstand sein Bestreben unnütz gefundenhaben, die Form einer Republik an ihre Stellezu sehen. Hätten die Misvcrgnügten keines Vor-wands mehr bedurft, ' so würde man bald sonnen-klar gefunden haben, daß, wer sich auf der Erde
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