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diese Provinz unabhängig als souveraines Fürstenthumzu besitzen , da er selbst, nicht minder sonderbar, sichunter seines gleichen durch den Titel eines Souve-rain von Neufchakel so sehr ausgezeichnet hielt,unerachtec er keine Oberhoheit über seine Unterthanenauöübte. Es darf also wie gesagt, nicht befremden,wenn er für seinen Herrn eben so dachte, wie für sich.
Eben so wenig befremdend ist es, daß Serviengleicher Meinung mit ihm war; denn für diesen wareSschon genug, daß d'Aoaux der entgegengesetzten war.Sehr sonderbar aber scl-ren es daß sich selbst in könig-lichen Staatscath Personen fanden, die fähig waren,es ebenso zu machen, wie Servien. Zwar fehlte esihnen allerdings nicht an Gründen, worunter der stärk-ste war, daß eS sich für einen großen König nichtschicke, Vasall eines andern zu seyn, weil er das Lehnverwirken könne, und wenn man dann solches in einemKrieg nach der Konfiskation verliehre, so würde mannachher im Frieden nicht weiter zugelassen, es wiederzu begehren ^).
Andre hingegen, unter denen auch ich war, sag.ten, die Teukschen würben sich lieber mit einem Fürsteneinlaffen, der ein Mitstand von ihnen wäre, als miteinem Fremden, den wir etwa an den Reichstag schick-ten, wo die wichtigsten Angelegenheiten zur Berakh-schlagung kamen, und diese Gelegenheit dürfte nichtVernachlässigt werden. Um die Gründe der andern um»zustoßcn, brauche man ihnen blos entgegen zu halten,daß der König von Spanien als Reichs - Vasall daSHn-zvgkhum Mailand und einen Theil der Niederlandebesitze; daß die Krone Schweden ebenfalls die ihr ab-getretenen Provinzen zu Lehn empfange, und daß ein
Schat-