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Zweyte Abtheilung, Sechszehnter Band. (1798)
Entstehung
Seite
377
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daß der Kaiser durch ein unredliches Verfahren, unsgenöthigt hatte, von neuem uns mit den Schweden ein-zulassen, die durch ihren nachherigen 'Angriff auf Dä-nemark, die Anzahl unsrer Feinde vermehrten.

Unglücklicherweise mußte sich auch noch ereigne«,daß zween von unfern Bevollmächtigten mir einanderzerfielen, uod soweit glengen, daß jeder von ihnenSchriften zu seiner Rechtfertigung auf Unkosten seinesKollegen herausgab, ohne sich durch das Ansehen desHerzogs von Lonqueville zurückhalten zu lassen, der siezur Einigkeit ermahnte.

Freudetrunken darüber, daß sie nun Frieden mitSpanien hatten, wollten die Holländer nur noch denäußern Wohlstand gegen uns beobachten"'). Daher fuh.ren sie fort, in uns zu dringen, daß wirunS ihrer Ver-mittlung bedienen sollten, und erklärten ganz öffentlich,wenn wir die Entscheidung unserS Streits mit Spanienkhnen heimstellen wollten, so würden sie zeigen, daßsie ihre Verbindlichkeiten gegen Frankreich noch nichtvergessen hätten. Da wir sie ganz von der Hand zuweisen nicht rathsam fanden, so schrieben wir ihnen inAusdrücken, die in vcrschiednem Sinn genommen wer-den konnten, worin wir die Staaten als Schiedsrich-ter annahmen, nur mit Ausnahme derer, die den Frie-den mir Spanien unterzeichnet hakten, wiewohl einerder Abgeordneten dabey gegen seine Kollegen protestierhakte.

Gern hatten wir unter solchen Umstanden den Prin-zen von Oranien zum Richter gehabt, wenn man ihmeinige ihrer Staatsrepräsentanten zugeordnet hätte;wir merkten aber bald daraus, daß wir unsre Rechnungschlecht dabey gesunden haben würden: denn seine Ge-

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