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Zweyte Abtheilung, Sechszehnter Band. (1798)
Entstehung
Seite
375
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stände zu nützen, mit Spanien in eine ihrem Gemahlund den Staaten nachtheilige Verbindung ein.

Da die Spanier, so wie die Vermittler, daraufbestanden, daß die Portugiesen von dem Vertrag aus-geAloffen werden sollten, so mußten wir uns dies ge-fallen lasten; wir erhielten indesten von diesen Me-diateurs wenigstens soviel, Laß ste uns eine Urkundeaussiellen sollten, welche besagte, es fey zwischen unüund den Spaniern wechselseitige Freiheit «nsern Mur-ten berzustrhen beliebt worden, an deren Spitze Seineallerchnsilichste Majestät den König von Portugal! setz-ten. Die Spanier bewilligten dies, überzeugt, dadurchschon viel gcthan zu haben, da dieser Fürst nicht in demgedacht mit begriffen und seiner im Instrument nichtFrieden wurde.

1646.

Höchstwahrscheinlich würden ste noch weiter nach-gegeben haben, wenn man sie nicht g-krieben hatte; dennihre Absicht war nicht, Frieden mit uns zu schließen,sondern uns von unfern Murten zu trennen, um kannin Hoffnung großer Vortheile, den Krieg forkzusetzen.Sobald daher der Graf von Pegnaranda die General.Staaten dahin vermocht hatte, die verabredeten Was-fenstillstandS - Artikel in einen Friedensschluß zu verwan-deln , fieng er an, blicken zu lassen, wie wenig Lust erhatte, sich mit uns zu sehen. Dies veranlasste denVerdacht, er müsse geheime von den vorgclegten sehrverschiedene Anweisungen von seinem Hose haben, undsuche die Mediateurs bloS hinzuhsiten.

Der Kaiser war genöthigt, stch ehrlicher und be-stimmter auszudrücken; denn da die Armeen des Königs

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