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Die Königin« kam nicht in die Verlegenheit,wählen und einen dem andern vorziehen zu. muffen;denn der Kardinal kam wieder auf. Er wurde in sei-nec Krankheit'mehreremül von Ihr besucht, und dieseZeit über wurden alle wichtige Angelegenheiten vernach.lässtgt. Um ihm zu. zeigen , daß man in wichtigenDingen nichts ohne ihn beschloß, unterhielt man ihnbloS von solchen, die ihm keinen Verdruß erregen konn-te» , Md befolgte seine eignen Eröffnungen darüber»
1645.
Man that in diesem und km folgenden Jahr allesMögliche, dem Anschein nach, nm die Unterhandlungzu Münster zu beschleunigen. Die Gcneralstaacen be-harrten darauf, schlechterdings lieber einen Waffenstill-stand als einen Frieden haben zu wollen, unerachtetman sich gegen sie erboten hatte,, wenn sie darein wil-ligten, daß die Kronen Frieden schlöffen, wolle Frank-reich sich anheischig machen, mit Spanien wieder Feind-seligkeiten anzufangeu, wenn eS nach Ablauf diesesWaffenstillstandes nicht in einen neuen von gleicher sän-ge willigen wollte, wodurch ihnen also, da er auf zwölfJahre bestimmt war, auf vierundzwanzig Jahre hin-aus Ruhe gesichert würde»
Dis Abgeordneten der Staaten fiengett daher an.
denAnträgcu des dem
off von Canibrai substitu..
irten Grafen von Pcgnaranda und Casicl Rodrigo, kö-niglich spanischen Bevollmächtigten, Gehör zu geben,und cs war aus ihrer Art zu verfahren, abzunehmsn,daß von ihnen viel zu besorgen scy. Der Prinz vonOranten bemerkte ebenfalls, daß fein Einfluß sich ver-minderte , und seine Gemahlin» ließ sich um die Um-