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Zweyte Abtheilung, Sechszehnter Band. (1798)
Entstehung
Seite
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am Novkciachaus der Jesuiten ausgemacht wurde, woder Pater Suffren wohnte. Ich fand ihn schon nachVersailles abgereist. Darauf weckte ich den Präsidentle Ieai auf, und dann gieng ich nach dem Louvre,wo die Verblendung der Frau von Fargis bedauerte,die eS beynahe für unfehlbar hielt, daß ihr und ihrerMutter Einfluß mächtig genug seyn werde, den Kar-dinal zu stürzen 'I.) hatte schon von Lyon ausdiese Dame gewarnt, daß man mit ihrem Verhaltennicht zufrieden sey, und daß der Befehl, welchen Berin-ghen erhielt, sich zu entfernen 'I, deutlich genug dieunumschränkte Macht dieser Eminenz bewerfe. Ich hat-te ihr auch gesagt, wenn sie ihr Verhalten nicht anderseinnchke, würde sie ohne Zweifel Ursache finden, es zubereuen. Die Dame sagte mir aber: ich fey selbstblind , und habe zu hohe Begriffe von dem Einfluß desKardinals. Da ich sie nun nicht überzeugen konnte,so versetzte ich endlich, sie könne nächstens die Probedavon auf ihre Kosten machen.

Die Königinn Anna sieng jetzt an, einzusehen, daßdie Rachschläge, welche sie in dieser ganzen Verkettungvon Inrriguen befolgt hatte, nicht die besten seyen. Sieentschuldigte sich aber damit, daß sie sagte:wer hat.,,te auch nach dem, was der König Seiner Mutter aufdem Sterbebetts sagte, glauben können, waö manseither erlebte!"

Ich thak was ich in Paris zu thun hatte, undniste bann so früh ab, daß ich noch vor den Siegel-beamten in Versailles eintraf. Nachdem die Bestallungendes Siegelbewahrers und des ersten Parlemenrs-Prä-sidenten besiegelt waren, legten die Herrn Chateauaeufund le Ieai den Eyd in die Hände Seiner Majestät ab,unL dmirken dann mit dem Kardinal, der darauf vvnVer-sailleö abrciste, und den König nach dem Luxemburg bc-

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