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Zweyte Abtheilung, Sechszehnter Band. (1798)
Entstehung
Seite
274
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Mehrere von denen, die sonst am fleißigsten imLuxemburg erschienen waren, blieben jeltt nach und nachweg. Selbst der Herzog von Epernvn erschien zu Ver-sailles, um dem König aufzuwarken. Er hal te eine langeUnterredung mit dem Kardinal Richelieu, und csist sehrwahrscheinlich, daß die enge Freundschaft, die zwischendem Premier-Minister und dem Kardinal la Valette, ei-nein Sohn des Herzogs von Epcrnon, bestand, diesemzu statten kam. Denn bey dem Premier-Ministerstand er sehr übel angeschneben, weil er bey der Rer-se des Hofs nach Bourdeaux im Jahr r62e> in denHöflichkeitsbezeugungen gegen ihn die Rechte seinerWürde standhaft behauptet hatte, was der Kardinalihm immer nachlrug ").

Da der Herr von Chateauneuf endlich die StellerineS Siegelbewahrers, deren er würdig war, erhal-ten hatte, befahl man mir, der Königinn Mutter die-se Wahl, so wie die des Herrn ls Ieai /') zum erstenParlementspräsidenten von Paris, bekannt zu machen.Man befahl mir auch, die Patente für beyde ausferti-gen zu lassen, und die Sicgelbeamten zu benachrichti-gen, baß sie sich auf den folgenden Tag zu Versailleseinfinden sollten, indem der König das Dekret des Herrnvon Chateauneuf selbst siegeln wollte.

Der Kardinal wünschte, ich möchte dem Jesuiten,Pater Suffren ebenfalls von dem sagen, was ichder Königinn gesagt hatte, indem er sich überzeugt hielt,die Art, wie man mit ihr verfuhr, müsse sie besänfri-gen, weil dem Publikum dadurch die, unfehlbar gefaß-te, Meinung benommen werden könnte, als ob dies al-les ohne Ihre Theilnehmung geschehe.

Ich traf erst Nachts um zwey Uhr in Paris ein.Wohl eben so lang blieb ich im Luxemburg, und bis mir

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