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Zweyte Abtheilung, Sechszehnter Band. (1798)
Entstehung
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272
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O Sie kennen ihn nicht; versetzte sie. So aus.ferst niedergeschlagen er im Unglück ist, so ein böserDrache ist er, wenn er guten Wind hat!"

Sie entließ mich erst Abends um zehn Uhr, unddie Thränen, die sie stromweis vergoß, indem sie sich bitterüber den Kardinal beklagte , zeigten nur, daß sie würk-lich erschüttert und tief beleidigt war.

Ich gieng am folgenden Tag sehr früh nach Ver-sailles zurück, wo ich den Herrn von Chateauncuf nichtnur entschlossen, die Siegel anzunchmen, sondernsogar voll ungedultigen Verlangens fand, sie zu erhal-ten. Eben so ungedultig wünschte der Kardinal, sieihm zu verschaffen ; der König aber war noch unschlüs»sig. DieS veranlaßte mich, dem Herrn von Chateau-neuf zu sagen: so lange die Siegel noch bey SeinerMajestät lagen, würden die Anhänger MarillacS nochimmer hoffen, daß er sie wieder erhalten werde.

Würklich, fuhr ich fort man muß geste-,,hen, er ist ein Mann von Verdienst, dessen Recht,schaffercheit der Aussöhnung des Königs mir der Ko-niginn Muttersehr im Wege stehen wird; sobald aberseine Anhänger die Hoffnung für ihn aufgegeben ha.den werden, so werden selbst die, die jetzt am hitzig-sten scheinen, der Königin» ralhen das Wohlwollendes Königs wieder zu juchen, und sich in Ihn zuschicken."

Chateauncuf fragte mich, ob ich dies wohl demKardinal sagen wollte. Ich versprach cS ihm, und ecdrang sehr in mich, es zu rhun; daher ich ihm sagte:Sie sind nicht mehr derselbe, der Sie waren. Gottsey's gebankt!"

Ich benachrichtigte indessen dem Kardinal von dem,was ich zu Paris auSgerichtcr hatte, und von einem The,k

dessen