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Zweyte Abtheilung, Sechszehnter Band. (1798)
Entstehung
Seite
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den Marfchallen de la Force und Schömberg in Ika-lien kommandirte.

Man befahl mir, nach Glatignn zu gehen, unddie Siegel zurückzusordern. Man ließ einen Gefreitenmit einer Rotte von der Garde bey dem Herrn vonMarillac Die ihn nach Chakeaudun führten wo erstarb. Vey seiner großen Erfahrung sah er sein Ver-derben als entschieden voraus, sobald er den Kardinalzu Versailles wußte, und sehen mußte, wie die Köni-gin« Mutter zu Paris blieb, und jenem den Kampf-plah überließ.

Er hatte an den König um die Erlaubniß, sich ent-fernen zu dürfen, geschrieben, und gab mir dies Schreibennebst den Siegeln, nachdem er sich lange mit mir unter-halten hatte. Als er aber hörte, daß ein Gefreiter untensey, der ihn nach dem Ort seiner Bestimmung bringensollte, entfärbte er sich, wollte indessen doch thun, alsglaubte er sich noch nicht verhaftet und sagte zu mir:wenn man besorgt, ich möchte jemand sprechen, sorhut man mir Unrecht; Ich kann keine sicherere Be-dachung haben, als mich selbst."

DoutMer erhielt Befehl, an den Herrn vonSchömberg zu schreiben, um den Marschall von Maril-lac arretiren zu lassen. Dieser that es, nachdem er zuvorden Marschall de la Force und die vornehmsten OfsicierSvon der Armee davon benachrichtigt hatte.

Ich überlieferte die Siegel dem König und sagteihm dabei): der Herr von Marillac habe mir ein Schrei-den an Seine Majestät mitgegeben. Der König und derKardinal verlangten es zu sehen ; ich lehnte eS aber nochab, mit der Aeusserung, da es mir versiegelt übergebenworden sey, könnte leicht etwas darin stehen, was ihnen

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