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Zweyte Abtheilung, Sechszehnter Band. (1798)
Entstehung
Seite
265
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na! vor Ihm aus und ließ sich von Ihm versprechen,daß er verabschiedet werden sollte; doch behielt Er sichvor, daß dies erst dann geschehen könne, wenn Er mitSpanien Frieden hätte.

Während der Krankheit des Königs versicherte dieKönigin« Mutcer sich mehrerer Personen, um den Kar-dinal festzmiehmcn, im Fall der König stürbe. DerGouverneur von Lyon, d'Almcourt, und eine MengeHerrn vom Hose erboten sich dazu.

Der Kardinal hingegen, entweder weil er Winddavon hatte, oder weil er der unaufhörlichen Furcht,worin er schwebte, ein Ende machen wollte, versichertesich einer möglichst großen Menge von Leuten, ver-langte aber von ihnen, so viel man weiß, nichts,als daß sie ihm behülflich seyn möchten, sich aneinen sichern Ort zu begeben, weil er wohl wußte, wiesehr die Kömginn Mutter und Monsieur gegen ihn er-bittert waren. Der Herzog von Montmorency erbotihm auch seine Dienste und die mehreren von seinenFreunden, die er auf ihre Seite gezogen hatte. Sooft in der Krankheit etwas vorfiel, schickten die Kreatu-ren Monsieurs Eilboten an diesen ob, denen ich sogleichandere auf dem Fuß Nachfolgen ließ, um die getreuenDiener des Königs zu beruhigen, und Monsieur die Hoff-nung der Hoheic zu benehmen, mit welcher er sich schmei-cheln ließ. Endlich verlieh auch Gott würklich dem Mo-narchen wieder hinlängliche Kräfte und Gesundheit, umvon Lyon abreisen zu können, und nach Ver Loire zu ge-hen , weil diese Luft ihm vor allen andern zuträglichseyn sollte.

Obschon der guten Dienste des Kardinals ringe-denk , vergaß der König doch sein der Königinn gege-neS Wort nicht, wiewohl er ihm ein Geheimniß daraus

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