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Zweyte Abtheilung, Sechszehnter Band. (1798)
Entstehung
Seite
263
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Der König begab sich von Grenoble nach Sk. Jeande Maurienne, und hielt sich daselbst lange genug auf,um eine Armee zusammenzuztchen, die der Savoyrschendie Spitze bieten konnte- Diese nebst einer andern, dieunter den Marschallen de la Force und Marillac schonjenseits stand, konnte dem Herzog und dem Statthal-ker von Mailand wohl Furcht erwecken. Der Herzogvon Monrmorenc» erbot sich, sie zu kommandiren, undher Marquis d'Tssiat. ihn zu begleiten, wenn man ihnzum Lieutenant - general machte; denn er hielt sich über-zeugt , daß diese Würde, verbunden mit der eines Ge-neraifcldzeugmeisters und Finanz. Oberausschsrs ihmAnsehen genug geben würde, um das des Herrn vonMontmorcncy zu theilcn.

An dem Tage, da der Herr von Schömberg vor-rückte, giengen wir zurück bis Grenoble, nachdem wirzu Barraulk so lange angehalkrn hatten, als man vonuns verlangte, um die Würkung einer Mine zu sehen,die uns die Einnahme von Monkmelian erleichtern soll-te; eS gelang aber nicht,

Ter König wollte nach Lyon zurück, weil Er hör-te, Laß der Siegelbewahrer sich immer mehr bey denKöniginnsncinschmeichle. Dieser erhielt daher Befehl,nach Grenoble zu kommen, und dort Seine Majestätzu erwarten, und dies machte, daß der Verdacht inAnsehung seines Verhaltens zu Lyon, nicht ohne Grundwar. Man konnte bey dieser Gelegenheit wohl se-hen, daß von Marillac eben kein schlauer Hosmannwar; denn er bezeugte zu viel Freude über die Rück-kunft des Königs, und wie er befürchtet hätte, derAufenthalt am Fuß der Alpen möchte Seiner MajestätGesundheit nachtheilig werden re. Ohne Zweifel mach-ke es der gute Mann ebenso, als er den Kardinal begrüß,

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