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Zweyte Abtheilung, Sechszehnter Band. (1798)
Entstehung
Seite
262
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Montmelianzu belagern, und setzte dann seine» Marschüber A-x, Ronmilly, Annec», Conflans und Taran-taise nach St, Maurice fort. Der Prinz Thomas ver-ließ alle diese Posten, indem er nicht wagte, sie zuverkheidigen, noch die Schlacht anzunehmen, die derKönig ihm zu Sc. Maurice zu kiefern Lust hakte. Dieköniglichen Truppen griffen den Nachtrab der feindli-chen Armee au und schlugen ihn. Der Prinz ThomaSretirirte sich in das Thal Onlx, wohin der König ihmnachgerückt wäre, wenn er Lebensmittel genug, auch nurauf ackt Tage, für seine Armee gehabt hakte; denn auSden schweren Dassen hätte Er sich beym Eindringen inPiemont nichts gemacht. Da Er aber durch dieseRücksicht hievon abgehalten wurde, begnügte Er sich,den Eingang des Thals befestigen zu lassen, und daSKommando hierüber erhielt der He'r du Halli'er.

Der Könitz gierig hierarchüber ConfianS und Cham-ber» nach Lyon rmück, wohin der Kardinal von Riche-lieu , mehrere Marschalle, und unter andern auch derMarlchall von Schömberg Ahn begleiteten. Dieser warüber die Alpen gegangen, und der Premier-Ministerschlug ihm vor, noch einmal nach Piemont zurückzukeh-ren; da er aber nickt Last dazu hakte, erbot Herr vonEfsiat sich dazu, was demMinist'r sehr gehe!, da erselbst sich nicht entschließen konnte, den König zu verlassen,dessen Hitze und Empfänglichkeit für alle Eindrücke erfürchtete. Weil er wohl wußte, was zu Lvvn vorgefal-len war, that er alles Mögliche, um die Rückreise deSKönigs über das Gebürgt zu verhindern; da er aber diesnicht durchsetzen konnte, so begleitete er Ihn. Dietrotzige und von Natur unbeständige Sinnesart diesesFürsten machte es in der Folge dem Kardinal möglich,ihn wieder zu gewinnen, daß er sich zur Rückreise ent-schloß, und dessen Rachschläge noch mibeomglcr alsje befolgte.