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Trinmphirend, daß er durch die Einnahme vonPjgnerol der königliöien 'Armee einen Paß nach Jta-licn erbrochen hakte, kam der Kardinal Richelieu nochjyon, wo er de» König zu dem Entschluß beredete/ m.Person dahin zu gehen. Man überlegte, welchen Wegman wohl nehmen sollte, und entschloß sich endlich,über Grenoble zu gehen, um von dort auS desto eherChambery belagern, Monnnelian blokiren und demPrinz Thomas begegne., könnte, welcher Mine mach-te, Savoyen vertheidigen oder in Frankreich einsallcnzu wollen, wenn der König von St. Jean de Msu-rieime her vorrückcn wollte.
Der König verließ die Kvniginn, und ließ zusyon dev Siegelbewahrer Marillac und das Conseil zu-rück. Ich kann nicht bestimmt sagen, ob man diesthat, um den Unterthanen Recht sprechen zu lasten, oderob man etwa schon darauf umgieng, sich diesen Mannvom Hals zu schaffen. Soviel ist auggemacht, daßer sehr wohl daran gethan haben würde, wenn er sichenthalten hakte, di? Königinnen zu besuchen. Alleinjcin Ehrgeiz ließ ihn immer Maasregcln nehmen, dieihm in der Folge sehr nachtheriig wurden, weil de?arme Mann weder die Hofmameren, noch den Geist desKönigs kannte.
Man schickte von Grenoble den Marschall Creguiab, um Chambery zu belagern, das er nebst dem Schloßzur Uebergabe brachte. Nach einigem 'Aufenthalt da-selbst, befahl der König den Marschall von Chatillon
R Z Monk-
„auf seiner Reise nach Italien begleitete. Er hielt sich„dabey lange am Savoyischen Hof auf, wo er sich in„Madame Rovale verliebt haben soll. Kurz zuvor war„Er von einer schweren Krankheit genesen, in der ihm„die Aerzte bereits das Leben abgesprochen hatten."—