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Zweyte Abtheilung, Sechszehnter Band. (1798)
Entstehung
Seite
112
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bsise zmückgeben müssen, so thaten sie ihr Möglichstesum ihre Parlhey im Parlcwrnt wieder empor zu brjn-ge«. Dieses brichloß, dem ödönig sollten untertänigsteVorstellungen mündlich und schriftlich gethan werden,sowohl über die Veruntreuung seiner Finanzen undBeeinträchtigung und Umsturz der Grundgesetze, alsüber die Ungebüdr, womit diejenigen, denen die Sorgefür die Regierung obliege, sich Herausnahmen, überdas Vermögen des Staats sowohl als der Pri-vatpersonen eignen Gefallens zu schalten; über dieHohr Erhebung Fremder zum Nachkheil Einge»bohmer , zur Schande der Nation und zu merk- 'lichem Schaden des Reichs; und endlich über dieVertrauung der beträchtlichsten Platze in dergleichenHände»

Man konnte sich im Staatsrath lange nicht dar-über vereinigen, ob dieser ParlementSschluß kassirtoder dessen Ausführung zugslassen werden sollte; dieMäßigung behielt aber doch endlich die Oberhand, undder König beraumte einen Tag an , da eS vor Ihm er-scheinen und sein Anbringen vorcragen könnte.

Der Präsident von Verdun hielt eine lange Re-de, worauf er dem Monarchen einen starken Aufsatzüberreichte, der enthielt, was er vergessen, oder viel-mehr nicht gut befunden hatte , mündlich vorzutragen.Nachdem der König das Pacher angenommen hatte,berathschlagks man, ob das Pariement jetzt entlassen,oder nicht vielmehr sogleich in dessen Gegenwart denAufsatz vorgcleftn werden solle, der mehr einer Schmäh-schrift glich.

Die Regel und! der Wohlstand wollten, daß derKönig sich zur Prüfung Zeit nähme. Er beschloß aberauf der Stelle die verlangte Geruigkhuung zu verfügen.

Mein«