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Der Erzbischofs von Lion hielt als Präsident (desgeistlichen Standes) die Rede bei) Eröffnung deS Reichs-tags; der Baron de Pont St. Pierre sprach für dnAdel, ohne die Eigenschaft eines Präsidenten zu haben,und für den Bürgerstand wurden der Prevot des Mar-chands von Paris und der Lieutenant Civil zu Präsi,denken erwählt, aber bloß durch die Stimmen derDe-putirten unter sich, nicht weil jener erster Beamter amStadthaus, der andern erster Iustizverrvalter war;was selbst nicht ganz unbestritten hingieng.
Ich unternehme hier nicht, die Geschichte diesesReichstags, weder ausführlich noch im Auszug, zuschreiben; es ist schon von Mehrern geschehen. Ich sagehier bloß, daß der König erklärte, er habe seine Un»kerchanen zusammcnberufen, um ihre Beschwerden zuvernehmen, und ihnen abzuhelfen. Verschiedene De-pukirte verlangten noch etwas mehr, und wollten bey-sammen bleiben, bis ihre eingereichte Schriften beant-wortet wären; allein Nothwentigkeit, Herkommenund Gewalt drangen durch, und der König, der schonvor Eröffnung des Reichstags für majorenn erklärtworden war, befahl den Deputieren, ihre Erinnerun-gen aufzlisehen und einzureichen, worauf er sie sorgfäl-tig erwägen lasten und günstige Resolution darauf er-lheilen wolle. — Mit dieser Hoffnung giengen sieauseinander, und in ihre Provinzen zurück.
1615.
Da diejenigen, welche so stark aufdie Haltung desReichstags gedrungen hakten, nicht ganz mit den er-langten Gnadengeschenken zufrieden waren, besondersder Prinz CondL, den es verdroß, baß er hatte Am-
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