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Zweyte Abtheilung, Sechszehnter Band. (1798)
Entstehung
Seite
106
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dringen , zu dem noch der Herzog von Savoyen stoßensollte, dem der König für den Prinzen von PiemontMadame Elisabeth von Frankreich zur Gemahlinn hat-te versprechen lassen, die nachher mit dem Prinzen vonSpanien vermahlt wurde.

Diese Prinzessinn sollte Mailand, oder doch we-nigstens einen TheU dieses geseegneten Landes zur Mit.gift bekommen; denn einige Portionen davon wollteder König sich Vorbehalten, um ste an die italienischenFürsten zu vcrtheilen, die um ihre Freiheit zu sichern,ihre Waffen mit den seinigen vereinen würden.

Dieser große Monarch gieng einzig darauf aus,die Macht derer zu schwachen, die gegen alle Gerech-tigkeit seine unruhigen Uriterchanen zur Empörung ge-gen ihn gedrungen hatten, nachdem sie selbst mit ihmeinen Frieden eingegangen waren, den er unverbrüch-lich hielt.

Zwar wollte man Ihm den Beistand vorwerfen,den Er nach dem Frieden von Vervins noch den Nie-derlanden hatte zukommen lassen; allein er hatte jage,gen die Spanier erklärt: da die General-Staaten vondem verlangten Frieden ausgeschlossen würden, könnteEr sie nicht ganz aufgeben, noch der Königin« vonGroßbnttanien seinen Beistand verweigern, die, sowie diese erst entstehende Republik, ihm bey Gelegen-heit gleichen Dienst geleistet hatten; eS wäre denn, daßder Streit beider Mächte durch gütliche Auskunft bei-gelegt würde.

Ich rede nicht weiter von diesem großen König,da meine Absicht nicht ist, sein Leben zu beschreiben.Doch darf ich nicht mit Stillschweigen sibergehen, daßxr mir oft erlaubte, seinen Berathschlagungen mit sei-nen Ministern im Staakörath bnzuwohnen, und als