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Zweyte Abtheilung, Sechszehnter Band. (1798)
Entstehung
Seite
90
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Frau Gräfin» und der Herzog die Artikel als Zeugenmit-unterzeichnen sollten, welche Ehre seines Erachtensihm ebenfalls zukäme.

Der Herr von Villeroy, an den er sich gewendethatte, versetzte hierauf: es sey in Frankreich noch nieerhört worden, daß Gesandte auswärtiger Mächte sich-in Tracraten und Geschäfte des königlichen ConseilsMischten, noch auch nur solchen beiwohnten; allerdingserkenne Man, daß sein Monarch und er sich die Beför-derung des Friedens gar lehr und nach Kräften hättenangelegen feyn lassen; auch sey der König, sein Herr,ihnen hiefür verbunden, und werde in Kurzem eineausserordentliche ehrenvolle Gesandschaft deshalb nachEngland schicken, um Seine Dankempfindung deshalbzu bezeugen; damit müsse man aber sich begnügen.

Der Gesandte bezeugte sich nichts dcstowem'ger sehrMißvergnügt. Als der Herzog von Revers hievonHörle, und daß man dieses Ansinnen damit begründenwolle, daß ec und die Frau Gräfin« als Anwesend mitunterzeichnen sollten, (wiewohl sie beyde in dieser Ei-genschaft schon die Waffenstillstandsvergleiche mit un-terzeichnet hakten) so suchte er die königlichen Abgeord-rieten auf, und erklärte ihnen, in Rücksicht aus der An-sinnen des englischen Gesandten wolle er der ihm zuge-dachten Ehre hiemit entsagen, und lieber nicht unter-zeichnen, als dadurch auch nur die mindeste Unzufrie-denheit veranlassen.

Man befragte ihn, ob er wohl genehmhkelte, daßznan dies dem Gesandten hinkerbrächce; auch machtenshm die königlichen Abgeordneten eine Danksagung fürPen hiedurch bezeugten Eifer für das königliche In-seresse , das allgemeine Veste und die Förderung dieser