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Zweyte Abtheilung, Sechszehnter Band. (1798)
Entstehung
Seite
89
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überein, um die Verhandlung nicht zu verzögern, soll-ten die königlichen Abgeordneten, in Ansehung der Für-bitte VcS Prinzen, der Frau Gräfin« von Soiffons,und der andern Prinzen der Versammlung bewilligen,noch bis zum fünfzehnten Juny beyfammen zu bleiben,wogegen sie aber ausdrücklich geloben sollte, alödannohne die mindeste Weigerung, es sey auch unter wel-chem Vorwand cs wolle, auseinander zu gehen. Auchüber die Abfassung dieser Resolution gab es noch Streit,indem die reformirten Deputaten einige Ausdrücke da-bey verlangten, die man nicht gut fand.

Der Herzog von Revers Hatte alle königliche Ab-geordnete, alle Prinzen und Herrn und alle Dc-putir»te, von Rochelle bcy sich zum Diner gebeten, thcils umdie Friedensunterzeichnung zu feiern, theils weil justsein Geburtstag cinfiel. Er nahm also jetzt alle mitnach seiner Wohnung, wo sich eine große Anzahl Per-sonen befand. Der englische Gesandte war auch da.Man war sehr vergnügt untereinander.

Gleich nach der Tafel traten die königlichen Ab-geordneten zusammen, um das letzte Verlangen derervon la Rochelle noch einmal zu überlegen.

Ueber der Tafel beschwerte der englische Gesandtesich, daß dem Vernehmen nach, im Eingang deS Pa-cificakions- EoictS, die Gräsirm von Solstons und derHerzog von Revers als Beförderer des Friedenswerkserwähnt werden sollte, in welchem Fall es sehr unge-recht gegen seinen König und »hu seyn würde, ihrerVerwendung nrcht ebenfalls zu erwähnen. Man ant-workete ihm hierauf: es sey zwar allerdings die Redehievo» gewesen; man habe sich aber wieder eines an-dern bedacht, und wolle nun den Eingang ganz ein-fach machen. Er erwjedcrte: es heiße doch, daß die

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