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Sie arbeiteten bis elf Uhr vor Mittag an Vollen,düng des Ediets und Festsetzung der besondern Anikcl;es gieng nickt ohne viele Schwierigkeiten und Drvhun«gen von beiden Seilen ab. Endlich war man mjc al-lem fertig, und es waren bloß noch die Expeditionenzu bewillige», welche die Reformieren über alles das per,langten, was man ihnen geantwortet hotte. Der Herrvon Pontchartraii! übernahm es, daran zu arbeiten,Und mit ihnen darüber zu conferken.
Der Herzog von Vendoms kam auch noch mit ei,ner Beschwerde, daß man ihm Dman nickt bewilligthatte, das er in Bretagne verlangte, und bekheuerte,daß er ohne dies weder das Edict noch den Tractat un-terzeichnen werde. Man schickte deswegen einen Cou-rier nach Hof.
Es war auch noch ein allgemeines Mißvergnügendarüber, daß bey der großen Verschiedenheit deS In-teresse die Einzelnen noch nicht recht wußten, wessen siesich jeder für sich zu versehen hatten. Allein der Herrvon Villeroy, der der Frau Gräsinn erklärt hatte, wieweit hierinn seine Vollmacht sich erstrecke, blieb stand-haft Vabey, sich nicht näher zu entdecken.
Die Sache des Herzogs von Longueville warebenfalls berichtigt. Er hatte endlich die Vertauschungseines Gouvernements von der Picardie gegen das vonder Normandie, nebst Caen und Pont de l'Arcbe, ein»gegangen, hieng aber dem noch so viele verschiedeneForderungen für mehrere Herrn und Adeliche an, daßes eine Sünde und Schande für den Staat war, sol-chen Gehör zu geben.
Der