Der Herzog von Sully äußerte sich hierauf:man möchte ihm, ohne sich schriftlich einzulassen,bloß mündliche Versicherung ertheilen, daß man dieVersammlung zu la Rochelle weder durch Drohungennoch sonst drängen wolle, auseinander zu gehen, bisdas Pacrftcations ° Edict zu Paris registrier wäre, undman bcrderfticS die Waffen völlig weggelegt hätte.
Der Herr von Villeroy bemerkte dagegen: derAusdruck, die Waffen völlig weglegen sey zuunbestimmt, übrigens aber könne er weder mündlichnoch schriftlich diesfalls etwas Zusagen. Wollten dieHerrn forcfahren, die übrigen Punkte für daS Friedens.Edict mir ihm zu erledigen, so könnte man unterdessendurch einen Eilboten des Königs Befehl einholen; wä-re ihnen dann dieser nicht anständig, so könnte manimmer noch auseinandergehen; wollten sie aber sich svl«chem fügen, so wäre man doch unterdessen mit demübrigen weiter; man könne ohnehin sich zu keiner Ve»langenmg des Waffenstillstands weiter verstehen, dadas Volk so sehr darunter leiben müßte.
Man kam hierüber zu keinem Schluß. DerHerr von Villeroy fragte die Frau Gräfin», ob manmorgen früh wieder zusämmenkommen werde, um zuschließen, wie man Hoffnung dazu gemacht habe; sieantwortete aber: nein, und morgen früh sollten allePrinzen und Herrn zusammen kommen, um anzuhö«ren, was von Seiten der Versammlung zu la Rochellebey ihnen angebracht werden wollte. Alles blieb alsostehen und liegen, und die königlichen Abgeordnetenwußten nicht zu was für einem Entschluß sie greifensollten.
Der Prinz, der jeht den vierzehnten Tag seinerKrankheit erreicht hatte, befand sich indessen bey wei-tem