viele der bedeutendsten späteren. Zweckmasig zuVermebruug der Bewundrung ist unstreitig diesesVerschweigen der minder glänzenden VorübungSzeit;also wahrscheinlich in einer so vorsichtig berechnetenSelbstgeschichte nicht eine bloße Zufälligkeit. Zu-gleich scheint Ricbelieu seihst dadurch die Epoche sei-ner Wirksamkeit aufdas Gemüth des Königs, weh-rt 5 chen
stellte ln Menge gegenwärtig und unvergeßlich. Endlich,was die Hauptsache ist: wer, außer Richelieu selbst,würde ln dem ganzen Werke alles so sehr auf Entfernungder gegen ihn gewöhnlichen Vorwürfe (des Undanks ge-gen die Stiftcrin seiner Erhebung, der Kunst durchSchrsckuisfe über drS Königs Gemüth zu herrschen, deshinterlistigen Zusammenspiels mit de Lunneü zu d'Ancrc'SUntergang u. dgt.) angelcgt und doch zugleich sich durch,aus so schr-zurückzchalccn haben, alle diese Data zu seinerEhrenrettung ohne wörtliche Anwendung gleichsam bloSvorübergehend hiuzustreuen ? Ein Fremder würde entwe-der minder emsig in jenem AuSsacn von Rcchtfertiguugs,»gründen, oder, wenn er hierin sein möglichstes that, auchweit mehr darum bemüht gewesen scyn, dag seine Aus»faac Früchte trage. Nur Selbstliebe macht so sorgfältig,alles «üifzubreken und doch allen Schein, daß man für sichetwas habe gewinnen wollen, 'zu vermeiden. Wie feinwird gleich von vernen herein Marie von Medicis mittenunter allem Wcyhcauch, welchen der „Geschichtschreiberder Mutter" nickt mangeln lassen konnte, doch schon auchvon Seiten gezeigt, welche folgern lassen : mit einer Fraudieser Act kann selbst ihr dankbarster Vertrauter;» brechenveranlaßt werden ? Ihren Sohn muß sein Vater (l. Vd,S. i-). so.) schon i» KmDersireichk» als de» Skarr-
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