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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
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auf sich selbst bedacht; nächstens wird man wohl den KönigIhrer Vormundschaft entziehen. Man bringt ihn zuerst gegenIhre Diener auf, und dann wird man ihn gegen Sie selbstausbringen. Ihr Ansehen ist von der Gnade desKönigs abhängig, es wird aufhören, so balder es will, und man wird ihn Schritt für Schritt dahinbringen, daß er es wollen wird. Zunge Leute lassen sich leichtüberreden, daß sie mündig sehen. Wenn der König nächstens etwanach St. Germain reiste, und dann jzu den Herrn vonEpernon und zu mir schickte, und uns sagte: daß wir Sienicht mehr für unsre Gebieterin ansehen sollten, so würdenwir, Ihre unterlhänigen Diener, doch weiternichts thun können, als zu Ihne» zu gehen,und Abschied von Zh ne nzu nehmen, und Sieunter thänigst zu bitten, uns zu verzeihen,wenn wir während Ihrer Verwaltung desStaats, unfern Dienst nicht so getreu soll-ten versehen haben, als es unsere Schul-digkeit war. Bedenken Sie, Madame, setzte ich hinzu,daß die andern Diener auch nichts weiter thun römuerz,und daß Ihnen, wenn Ihre Staatsverwaltung aushörensollte, nur ein Paar leere Hände übrig blewen wurden."

Judeß hatte diese Warnung wenig gewinkt. B. warsckvn auf er Rückreise von der Armee »ach Paris, wo ihmMarschall d'Ancre für seine Stelle als ssolonel >!es Luiiles<Oberster der Schweizergardc) 62o,c>oo Livres geboten hatte.Nemoires zi. 440. Aber noch ehe B. Paris erreichte, er-hielt er d. 24 April die Nachricht von der großen durch denTod des Marschalls begonnenen Veränderung, von welcher un.ser Text das Detail angiebt. Der 4. Map, der Tag vordemHimmelfahrtsfest, war der Tag der Abreise einer kurz vorhernock allmächtigen Negentinn, welcher jetzt nichts mehr übrigblieb, als über abschlägige Antworten ihres allzu langeunter Vormundschaft gehaltenen Sohnes zuweinen.Denganzen Morgen, erzählt nu» Daffompierre x>. 44;. brachteman damit zu, das Gepäcke auszuladen. Der König warunterdessen im Conseil, wo beschlossen und schriftlich aufgesetztwurde, was die Königinn bcpm Weggehen znm König sagen,und was der König ihr antworten sollte. Man kam überein,daß sie nichts weiter mit einander sprechen, wenn die Kö-nigin»