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die kn jedem Winkel seines Reicks betrieben worden warenoder noch betrieben wurden. Die Königin« Mutter schrieballer Orten hin, beklagte sich über erlügen- Mißhand-lungen, die schlechte Verfassung und Administrationder Regierung, stellte vor, wie höchstüothwendig eS sey,den eingeriffenen Mißbräuchen abzuhelfen und ersuchtejedermann, hierzu milzmvürken. Ermge der bei dieserGelegenheit erschienenen Schreiben hatten sogar ziem-lich Vas Ansehn von Manifesten.
Wer unzufrieden oder neidisch über die Größedes Herrn von LuineS und seiner Brüder war, ließsich leicht hierdurch in Bewegung setzen. Man sienzan, sehr frei und sogar frech zu reden, und Parcheizu nehmen; die Königin« Mutter machte Kriegsrüstun-gen, und in Champagne erklärten sich für sie der Kar-dinal von Guise, der Herzog von Bouillon und derMarquis von la Ballette , den der Herzog von Eper-non zu Metz zurück gelassen hatte. In Languedoc »lach-te »der Herzog von Moncmorenei unruhige Bewegun-gen für sie. Auch die Reformisten gieng man daruman, sie blieben jedoch als Cv pnS ihrer Pflicht getreuund nur einige Einzelne erklärten sich für sie. Sieselbst schickte und verschickte allerwärts Vollmachten zuWerbungen und setzte sich auf alle Fälle in Verfassung.
Da der König diese aufrührerischen Bewegungenund diese so ganz öffentlichen Kriegsrüstungen sah, warEr auf Gegenvorkehrungen bedacht Er berief denHerzog von Guise aus Provence, um ihm das Kom-mando über eins Armee aufzutraqen. Anfangs woll-te Er deren zwei aufstellen , eine in Champagne, zu wel-cher Er sich in Perlon begeben und den H rzog vsn Gus-se Mitnehmer, wollte, die andre i» Gunenne unter demHerzog von Maine, gegen den Herzog von Epernon,«ls den Verführer her ganzen dortigen Gegend. Abs
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