D e c e m b e r.
Auch in diesem Monat fiel bei Hof nichts Merk-würdiges vor. Der König kam in den ersten Tagennach Paris zurück. Der Herzog von Epernvn war nochimmer zu Metz, und suchte um Erlaubniß an, nach sei»nein Gouvernement Angoumois abgchen zu dürfen, wasihn aber abgeschlagen wurde, weil seine Anwesenheit zuMetz nöthigsey, in Rücksicht aufdieUnruhen inTeutsch-land und die Kriegsrüstungen der dortigen Katholikenund Protestanten gegeneinander, aus Veranlassung dererwähnten Vorfälle in Ungern (Böhmen). Dies ver-mehrte die Unzufriedenheit des Herzogs,von Epernonimmer stärker.
Zu Anfang dieses Monats fiel der Herr Deageantin Ungnade, und wurde vom Conseil und den Regie-rungsgeschäften ausgeschlossen.
Denkwürdigkeiten
vom Jahr I 6 I 9»'
Januar.
^j^em äußerlichen Ansehn nach waren die Angelegen-Heiken im Anfang dieses Jahrs in ziemlich guter
Verfassung, in der That aber hegte jeder seine besondreUnzufriedenheit für sich.
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