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Erfüllung des Friedensschlusses nähmen, daher Sie imErmahnungsfall sich genöthigc sehen würden qeg- n js,den Andershandelnden mit Nachdruck zu verfahr, n;es fty Höchstdenenselben bekannt, daß die Absicht SrKatholischen Majestät allerdings auf eine gänzliche Er»füllung der Artikel ernstlich gerichtet wäre, der HerrStatthalter möchte daher die Nichterfüllung nicht sichzu Schulden kommen lassen u. s. w. Mil diesen Auf.trägen reiste der Herr von Modenne am 4. d. M. vonParis ab.
Einige Tage darauf vernahm man, daß der Her-zog von Savoyen seinen Sohn, den K ardinal, in die-ser Angelegenheit an den König schicken wolle; manwar aber der Meinung, es möchte besser gerhan ftyn,zu warten, was der Herr von Mvdenne ausrichrenwürde, und gab ihm (den Herzog) zu verstehen, ermöchte diesen Schritt lieber auf ein andermal ver-schieben.
Gegen das Ende des Monats berief der Königalle zu Rouen versammelt gewesene Deputiere der dreiStände (sie waren dem zu Rouen erhaltenen Bcsehlzu-folge gröstentheils wieder nach Paris gekommen) z»Sich aus das Schloß Madrit bei Paris, dankte ihnenfür die bei dieser Gelegenheit bewiesene Unverdrossen-heit und Sorgfalt, und die Ihm dabei geleisteten Dien--sie, beurlaubte sie dann, versprach: die C'dicte zu Voll-zichung der von der Versammlung abgefaßcen Schlüssesollten nächsten an die Parlemcnter erfolge», und er-mahnte ste, dem Volk und allen Unterchanen Sr Ma-jestät, Seine guten und aufrichtigen Wünsche zu erken-nen zu geben, und den nachtheiligen Gerüchten, welchedie Unruhstifter und Aufwiegler überall auSstreuten,
kräftig