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bei Erfüllung des Friedensschlusses machten. Diese be-trafen vorzüglich die Zurückgabe von Verce.li. DerHerzog vor- Savoyen wurde ungedultig darüber, unsbeschwerte sich deswegen, da doch er bereits die Waf-fen niedergelcgc und im Vertrauen auf den König oiePlatze zurückgegeben habe. Er beschloß daher zumAeussersten zu greisen, und den Krieg, koste es waSes wolle, wieder anzufangen, in HoNung, daß derKönig, dessen Ehre und Änsehn davei nur >.uf demSpiel stand, ihn nicht im Stich lassen würde.
Der König sah die Wichtigkeit der Sau-e wohkein, erhielt aber von Tag zu Tag neue Versicherungenvon Spanien, daß der König von Spanien allerdingsfest entschlossen sey den Frieden zu halten und Vercellrzurückzugeben, wozu er auch die gemessensten Befehlegab. Darüber entschloß der König sich endlich, denHerrn von Modenne nach Piemont zu schicken, um dieUnterhandlungen des Herrn von Bethune mir Nach-druck zu unterstützen, und erklärte dem Herzog vonSavoyen, Er werde ihn auf keinen Fall verlas-sen , und wenn die Spanier ihr Versprechen in Anse-hung des Friedens und der Zurückgabe von Verccllinicht erfüllten, so sey Er gesonnen, ihn nachdrücklichund öffentlich zu unterstützen, ja sogar im Nothfail ihmpersönlich zu Hülfe zu ziehen; nur möchte er vor derHand noch Gedult zeigen, und an seinem Theil, daer den Anfang zu machen habe, alles soviel an ihm ge-legen sey,pünctlich erfüllen, um den Spaniern jedenVorwand abzuschneiden, unter dem sie die Schuld derNichterfüllung auf ihn schieben könnten.
Der Herr von Modenne hatte hiebei zugleich denAuftrag, auch zum Statthalter von Mailand zu gehen,um ihm zu erkennen zu geben, welchen Amheit SeMajestät als Vermittler und Bürge an der pünctlm-en
Er-