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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
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das der König gegen den Herrn von Luines und dessenBrü er, Brante und Cadenet, den Obersten Ornano,den Herrn von Modcnne und einige andre hegte; be-sonders aber siel man über den Herrn Deageant her,der von einer niedern Stufe sich plötzlich so hoch ge.schwungen hatte, daß alle Reichsgeschäfte durch seineHand und beinahe einzig nach seinem Kopf gierigen; siebehaupteten, dic Herabsetzung der Pensionen, Garniso-nen und andre Einrichtungen giengen einzig gegen diePrinzen, Großen und Andre, die nicht zu den Gunst,lingcn gehörten; den Günstlingen hingegen gehe alleshin, ohne sich hieran zu kehren.

Unter diesem Vorwand von Parteilichkeit erlaub-< te denn jeder sich zu schreien, und auf Mittel zu Er-neurung der Unruhen auszugeben, um nur dadurch dieAusführung heilsamer Einrichtungen zu verhindern.Man ließ sich jedoch hierdurch nicht irre machen, son-dern beharrte standhaft darauf, sie durchzusetzen.So wurde die Abschaffung des Droit annuel mit Nach-druck zu Stand gebracht und gehandhabt; und auchdie Einziehung und Beschneidung der Pensionen rc. wur-de fest beschlossen, sobald man sich stark genug dazu sin-den würde. So standen im Allgemeinen die Sa-chen zu Anfang dieses neuen Jahres.

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Der König kam von Seiner Reise nach Rouenin Paris wieder an, und Sein Conseil, die Prinzen,Herrn und der ganze Hof trafen zu gleicher Zeit oberdoch bald nach Ihm ebenfalls ein.

Die erste Angelegenheit, die zum Vortrag kam,war die Piemontesische. Ich habe bereits erwähnt,welche Schwierigkeiten und Zögerungen die Spanier

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