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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
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mes, Vorgelegen Artikel unterzeichnet habe, vermögederen sie alle ihre Aufgebote mit ihm vereinigen wollte»Aus dieser Verbindung war denn leicht vorher zu sehe«,daß die Sachen sich noch mehr verwirren würden.

5. 6.

Der Herzog von Guise gieng von Bourdeaux ab,um das Co-umandv der königlichen Armee zu über»nehmen. Sie stand zu Chateauneuf an der Charente,die des Prinzen aber nur drei Meilen davon gegenMata und Inrnac hin, in der Nähe von St. Jeand'Angeli; ja man vernahm sogar, daß er sie zu Taille-bourg über die Charente gehen laste, um gegpi dieDordogne Hinzurücken. Allein dieß hatte keinen Fort-gang. Nur ein Theil dieser Armee war über den Flußgegangen, um sich in Pons zu werfen.

Um eben diese Zeit lief Nachricht ein von einerZusammenkunft zu Pont Saint Esprit, zwischen denHerrn von Montmorency, Ventadour, LeSdiguieres,d'Alrncourt und andern Großen, deren Zweck war, dieProvinzen Dauphine , Languedoc, Provence, Lion-nois und andre dort herum, in Frieden unter der Bot-mäsigkeit des Königs zu erhalten, und eine starke Ar-mee aufzustcllen, um alle und jede Ruhestörer und Em-pörer anzugreifen und zu züchtigen. Diese Versamm-lung Märkte sehr vottheilhast für das gesunkene kvnjg.liche Ansehen.

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Der König in Begleitung der Königin« Mutter 3erhob sich mit den gewöhnlichen Feierlichkeiten in dasParlement von Bourdeaux um Sein Lit de justice zu «!halten. , > . 'M-

. An demselben Tag traf der Herzog von Nemours pP.bei Ihren Majestäten ein, der sich seit mchrern Iah-

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