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Zweyte Abtheilung, Funfzehnter Band (1798)
Entstehung
Seite
215
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Fall der Prinz auch anrücke, so würde ihm, außer denTruppen, welche dort ihm Widerstand leisten würden,der König stets nachrückeck, ihn hindern irgend etwaszu unternehmen, und jedermann beruhigen. DerHauptgrund war aber, daß man zu Bourdeaux keinGeld habe, noch auch welches durch Anleihen oder sonstbekommen könne, sowohl wegen des Übeln Willens derEinwohner, als wegen der Entlegenheit selbst, indeminan von diesem äußersten Winkel des Reichs aus nichtdie erforderlichen Correspondenzen mit allen übr-igenProvinzen unterhalten könne; dieser Geldmangel aberwürde den Angelegenheiten äußerst nachtheilig werben,indem man den alten und frischgeworbenen Truppen ih-re Löhnung nicht richtig auszahlen könnte, daher sie oh-ne Zweifel wieder davonlaufen würden, in welchemFall zu besorgen stünde, daß man dann sich in noch grö-ßerer Gefahr befinden dürfte; würde man hingegen nurwenigstens zu Pvitiers seyn, so wäre es schon leichter,Geld aufzutreiben, weil man von cher aus auf mehre-re Provinzen würken, auch die Correspondcnz nach Pa-ris viel leichter führen könnte.

üLÄich Diese Gründe also führte man von beiden SeitenDoch gab es auch noch einen andern, der nicht sozur Sprache kam, daß es nämlich WunschdeS Königs derKönigin» Mutter und mehrerer vom Staatsrath undP Andrer war nach Paris zurück zu kehren, wohin manche^ Lurch die Reize deS Aufenthalts, ihrer häuslichen Be-ikk' guemlichkeiten, ihrer Familienverbindungen, Kinder' u. dgl. gezogen wurden. Würklich scheint auch dieserßi l-i! letztere Grund wenigstens so viel gewürktzu haben, alsalle übrigen; denn man beschloß, von Bourdeaux auf-, zubrechen.

Unterdessen erhielt man Nachricht, daß der Prinz^ Pie ihm von der Versammlung der Reformitten zu Ni»

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